Splish BA
Jahr
2025
Stichworte
UX, Research, App-Design, Print

Kontext
Im Rahmen meiner Bachelorarbeit beschäftigte ich mich mit der Frage, wie Kreativschaffende bei der Identifikation und Überwindung von Kreativblockaden unterstützt werden können. Ausgangspunkt war die Erkenntnis, dass kreative Prozesse häufig durch mentale Barrieren, Selbstzweifel oder fehlende Struktur ins Stocken geraten.
Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen wissenschaftlichen Recherche, in der psychologische Grundlagen, Kreativitätstechniken sowie bestehende Modelle kreativer Prozesse analysiert und miteinander verknüpft wurden. Ziel war es, ein tiefes Verständnis für die Ursachen von Kreativblockaden zu entwickeln und daraus konkrete Handlungsansätze abzuleiten.
Ziel
Ziel der Arbeit war es, die theoretischen Erkenntnisse in ein praxisnahes, nutzerzentriertes Konzept zu überführen, das Kreativschaffende aktiv dabei unterstützt, Blockaden zu erkennen und gezielt zu überwinden.
Challenge
Die zentrale Herausforderung bestand darin, komplexe wissenschaftliche Inhalte in eine intuitive, verständliche und alltagstaugliche Lösung zu übersetzen. Dabei musste eine Balance zwischen fundierter Methodik und niedrigschwelliger Anwendung geschaffen werden, sodass das System sowohl strukturiert als auch flexibel im kreativen Prozess eingesetzt werden kann.
Lösung
Auf Basis der research-getriebenen Analyse entstand ein ganzheitliches Designkonzept, das Theorie und Praxis miteinander verbindet und unterschiedliche Zugänge zum kreativen Arbeiten ermöglicht.
Im Zentrum steht eine digitale Anwendung (App), die Nutzer durch den kreativen Prozess begleitet. Sie unterstützt dabei, den eigenen Arbeitsstand zu reflektieren, Blockaden zu identifizieren und gezielt passende Methoden oder Impulse auszuwählen. Die Inhalte der Anwendung basieren direkt auf den zuvor erarbeiteten wissenschaftlichen Erkenntnissen und wurden in eine klare, nutzerfreundliche Struktur überführt. Der Fokus liegt dabei auf einer user-centered Gestaltung, die Orientierung bietet, ohne den kreativen Prozess einzuschränken.
Ergänzend dazu wurde ein physisches Kartenspiel entwickelt, das die theoretischen Inhalte in eine greifbare und spielerische Form übersetzt. Die Karten bieten konkrete Denkanstöße, Perspektivwechsel und kreative Aufgaben, die flexibel eingesetzt werden können. Durch den analogen Ansatz wird ein bewusster Bruch mit digitalen Arbeitsweisen geschaffen, der neue Denkprozesse anregen kann.
Die Kombination aus digitaler Anwendung und analogem Tool ermöglicht es, unterschiedliche Nutzungsszenarien abzudecken und kreative Prozesse auf mehreren Ebenen zu unterstützen. Das Projekt zeigt, wie sich wissenschaftliche Forschung in ein nutzerzentriertes Designsystem übersetzen lässt, das Kreativschaffenden hilft, ihre Arbeitsweise zu reflektieren, neue Impulse zu erhalten und kreative Blockaden nachhaltig zu überwinden.
Einsicht in die Bachelorarbeit auf Anfrage!




